Jugendliche öffnen sich nicht, weil Erwachsene besonders gute Antworten haben. Sie öffnen sich, wenn sie merken, dass sich jemand ehrlich für ihre Welt interessiert.



Ich glaube nicht, dass Jugendliche noch mehr Vorträge brauchen. Ich glaube, sie brauchen Erwachsene, die neugierig genug sind, ihre Welt erst einmal verstehen zu wollen.




Leistungen

DEr NEXTLVLJugend Prozess

Kein Jugendlicher ist wie der andere. Jede Gruppe bringt ihre eigene Dynamik, ihre eigenen Erfahrungen und ihre eigenen Herausforderungen mit. Deshalb arbeite ich nicht nach einem starrem Konzept, sondern nach einem klaren Prozess, der sich flexibel an die jeweiligen Jugendlichen anpasst.

Die Methode richtet sich nach den Jugendlichen. Nicht die Jugendlichen nach der Methode.

Verstehen

Bevor Jugendliche über schwierige Themen sprechen, müssen sie sich sicher fühlen. Deshalb beginnt jeder Workshop mit einer offenen Gesprächsrunde. So lerne ich die Gruppe kennen und kann den Workshop an ihre Lebenswelt anpassen.

Reflektieren

Jugendliche entwickeln tragfähige Lösungen eher, wenn sie eigene Gedanken formulieren dürfen. Deshalb entstehen neue Perspektiven nicht durch Belehrung, sondern durch Fragen, Austausch und gemeinsame Reflexion.


Erleben

Gespräche allein reichen oft nicht aus. Deshalb arbeite ich, je nach Thema, mit psychodramatischen Methoden, Gruppenübungen oder Gamification-Elementen. So werden Inhalte nicht nur verstanden, sondern erlebt.

Transfer

Am Ende steht immer die Frage: Was nehme ich aus diesem Workshop mit? Gemeinsam entwickeln wir konkrete Ideen, die sich in den Alltag übertragen lassen.


Workshop: Main Character - Ein gamifizierter Workshop zur Förderung von Selbstreflexion, Selbstwirksamkeit und Zukunftskompetenzen

Jugendliche verbringen heute unzählige Stunden damit, virtuelle Charaktere weiterzuentwickeln. Sie leveln Fähigkeiten, lösen Quests, stellen Teams zusammen und überwinden Herausforderungen. Dabei erleben sie, dass Entwicklung nicht zufällig passiert, sondern durch Erfahrung, Ausdauer und die richtigen Entscheidungen. Genau an dieser Denkweise setzt das Main Character-Konzept an. Nicht indem Videospiele zum Unterricht gemacht werden, sondern indem ihre vertraute Sprache genutzt wird, um Jugendlichen einen lebensweltnahen Zugang zu ihrer eigenen Persönlichkeitsentwicklung zu ermöglichen.

Im Mittelpunkt steht nicht der Spielcharakter, sondern der Mensch dahinter. Die Jugendlichen gestalten ihren eigenen Charakter, reflektieren ihre Stärken, vergleichen Selbst- und Fremdbild, machen persönliche Fähigkeiten sichtbar und entwickeln konkrete Ziele für ihren Alltag. Spielmechaniken wie Charaktere, Skilltrees oder Quests werden dabei zu pädagogischen Werkzeugen. Aus Erfahrungspunkten wird persönliches Wachstum, aus Bosskämpfen werden Herausforderungen des Alltags und aus einer Quest entsteht der erste konkrete Schritt in Richtung eines selbst gewählten Ziels.

Der Workshop folgt dem Nextlvljugend Prozess und verbindet Beziehung, Selbstreflexion und Handlungsorientierung. Zu Beginn entwickeln die Jugendlichen ihren eigenen Charakter und setzen sich mit ihrer Persönlichkeit, ihren Interessen und ihren sozialen Ressourcen auseinander. Anschließend machen sie im Skilltree ihre Fähigkeiten sichtbar, erkennen vorhandene Kompetenzen und entscheiden bewusst, welche sie weiterentwickeln möchten. Im Questlog übertragen sie diese Erkenntnisse schließlich in ihren Alltag, formulieren persönliche Ziele, planen erste Handlungsschritte und überlegen, welche Menschen sie auf diesem Weg unterstützen können. Aus Reflexion entsteht so konkrete Handlung.

Das Main Character-Konzept vermittelt keine fertigen Antworten und bewertet Jugendliche nicht. Es schafft einen Rahmen, in dem sie ihre eigenen Ressourcen entdecken, Verantwortung für ihre Entwicklung übernehmen und erleben, dass persönliches Wachstum genauso planbar sein kann wie das Leveln eines Charakters in einem Spiel. Dadurch entsteht eine hohe Identifikation mit den Inhalten und eine aktive Auseinandersetzung mit Themen wie Selbstbild, Selbstwirksamkeit, Verantwortung, Zielorientierung und Zukunftsgestaltung.

Die Grundlage des Konzepts bildet die Lebensweltorientierung nach Hans Thiersch. Jugendliche lernen nachhaltiger, wenn pädagogische Angebote an ihre Lebenswelt anknüpfen und an bereits vorhandene Erfahrungen anschließen. Ergänzt wird dieser Ansatz durch die Selbstwirksamkeitstheorie von Albert Bandura, nach der die Überzeugung, Herausforderungen aus eigener Kraft bewältigen zu können, eine zentrale Voraussetzung für erfolgreiches Lernen und persönliche Entwicklung darstellt. Aktuelle Erkenntnisse der OECD zeigen zudem, dass soziale und emotionale Kompetenzen wie Selbstvertrauen, Kooperation, Selbstregulation und Durchhaltevermögen eng mit Lernerfolg, Wohlbefinden und positiven Lebensverläufen zusammenhängen. Genau diese Kompetenzen werden im Main Character-Konzept auf spielerische und zugleich pädagogisch fundierte Weise sichtbar gemacht und weiterentwickelt.


Wissenschaftliche Grundlagen


  • Hans Thiersch – Lebensweltorientierte Soziale Arbeit


  • Albert Bandura – Self-Efficacy: The Exercise of Control (1997)


  • OECD (2015) – Skills for Social Progress: The Power of Social and Emotional Skills


  • Yu-kai Chou – Actionable Gamification (2015)


Workshop: Soziale Kompetenzen - Konfliktfähigkeit, EMpathie und Resilienz Stärken

Respect & Real Talk – Soziale Kompetenz im echten Leben

Konflikte entstehen selten durch fehlendes Wissen. Sie entstehen durch fehlende Selbstregulation, Unsicherheit und Gruppendynamik. Viele Jugendliche reagieren impulsiv, ziehen sich zurück oder übernehmen Rollen, die sie eigentlich gar nicht wollen. Dieser Workshop setzt genau dort an.

Format & Methode

Der gesamte Workshop findet im methodischen Stuhlkreis statt. Keine Gruppenarbeiten, kein moralischer Vortrag.

Ich arbeite mit:

  • klarer Gesprächsführung mit verbindlichen Regeln
  • konkreten Alltagsbeispielen aus Schule und Freizeit
  • reflektierenden Impulsfragen zu Provokation und Gruppendruck
  • direkter, authentischer Ansprache auf Augenhöhe


Jede*r übernimmt Verantwortung für das eigene Verhalten. Nicht durch Belehrung, sondern durch bewusste Auseinandersetzung.

Ablauf

Phase 1 – Gruppendynamik verstehen

Warum verhalten wir uns in Gruppen anders als alleine?

Phase 2 – Provokation & Reaktion

Was triggert mich und warum?

Phase 3 – Respekt & Verantwortung

Was bedeutet Respekt wirklich jenseits von Schlagwörtern?

Phase 4 – Handlungsoptionen im Alltag

Wie kann ich in Konflikten anders reagieren als bisher?

Wirkung

Die Jugendlichen:

  • verstehen eigene Reaktionsmuster besser
  • reflektieren ihr Verhalten im Klassenverbund
  • entwickeln mehr Selbstkontrolle in Konfliktsituationen
  • stärken Verantwortung und gegenseitigen Respekt

Der Workshop wirkt nicht über Disziplinierung, sondern über Bewusstsein und Klarheit.

Dauer: 90 Minuten (Doppelstunde)

Zielgruppe: ab 12 Jahren

Format: dialogischer Workshop im Stuhlkreis

Workshop: Stärkung der Medienkompetenz und Selbstregulation im digitalen Raum

Scroll. Compare. Repeat. – Medienkompetenz & digitale Selbststeuerung

Soziale Medien sind fester Bestandteil jugendlicher Lebenswelt. Gleichzeitig entstehen Vergleichsdruck, Dauerablenkung und ein permanentes Bedürfnis nach Bestätigung. Viele Jugendliche spüren die Auswirkungen. Können sie aber kaum einordnen. Dieser Workshop setzt genau dort an.


Format & Methode

Der gesamte Workshop findet im methodischen Stuhlkreis statt. Keine erhobenen Zeigefinger, keine Technik-Dämonisierung, kein reiner Informationsvortrag. Ich arbeite mit:

  • klarer, dialogischer Moderation
  • reflektierenden Impulsfragen zur eigenen Mediennutzung
  • konkreten Beispielen zu Vergleich, Selbstdarstellung und Dopaminmechanismen
  • direkter, lebensnaher Ansprache


Die Jugendlichen analysieren nicht „die Medien“, sondern ihr eigenes Nutzungsverhalten. Ehrlich und ohne Bewertung.


Ablauf


Phase 1 – Nutzungsrealität

Wie viel Zeit verbringe ich online und warum?

Phase 2 – Vergleich & Selbstdarstellung

Was macht Social Media mit meinem Selbstbild?

Phase 3 – Reiz & Belohnung

Warum fühlt sich Scrollen gut an und wann kippt es?

Phase 4 – Digitale Selbststeuerung

Wie kann ich bewusster entscheiden statt automatisch reagieren?


Wirkung

Die Jugendlichen:

  • verstehen psychologische Mechanismen digitaler Plattformen
  • reflektieren ihr eigenes Medienverhalten realistischer
  • entwickeln mehr Selbstkontrolle im Umgang mit digitalen Reizen
  • gewinnen Klarheit über gesunde Grenzen


Der Workshop wirkt nicht über Verbote, sondern über Bewusstmachung und Eigenverantwortung.


Dauer: 90 Minuten (Doppelstunde)

Zielgruppe: ab 12 Jahren

Format: dialogischer Workshop im Stuhlkreis

"Klarheit im 1:1" Pädagogische Einzelberatung für Jugendliche

Manche Themen brauchen keinen Klassenraum, sondern einen geschützten Rahmen. Wenn Unsicherheiten, Konflikte oder innere Überforderung zunehmen, reicht ein Workshopimpuls allein nicht aus.

Die Einzelberatung bietet Jugendlichen einen vertraulichen Raum, in dem sie offen sprechen, sortieren und reflektieren können.

Die Beratung findet im persönlichen Gespräch statt. Strukturiert, wertschätzend und lösungsorientiert.

Ich arbeite mit:

  • klarer Gesprächsführung
  • ressourcenorientierter Perspektivarbeit
  • Reflexion von Denk- und Verhaltensmustern
  • konkreten Impulsen für den Alltag

Im Mittelpunkt steht nicht das Problem, sondern die Entwicklung von Handlungsfähigkeit.

Typische Themen:

  • Selbstwert und Identitätsfragen
  • Motivationsprobleme
  • Konflikte im sozialen Umfeld
  • Mediennutzung und Konsumverhalten
  • Orientierung in Übergangsphasen

Ziel

Jugendliche gewinnen mehr innere Klarheit, Selbstverantwortung und Sicherheit im Umgang mit Herausforderungen.

Die Beratung ersetzt keine Therapie, kann jedoch stabilisieren, ordnen und Entwicklung anstoßen.

„Gemeinsam Lösungen finden“ Pädagogische Beratung für Eltern

Wenn sich das Verhalten des eigenen Kindes verändert, entstehen häufig Unsicherheit, Sorge oder Konflikte im Familienalltag. Eltern stehen unter Druck, richtig reagieren zu wollen und fühlen sich gleichzeitig oft allein mit ihren Fragen.

Die Elternberatung bietet einen strukturierten Rahmen zur gemeinsamen Klärung.


Im Gespräch analysieren wir die aktuelle Situation sachlich und lösungsorientiert. Ziel ist es, Dynamiken zu verstehen, Handlungsmöglichkeiten zu erweitern und Sicherheit im pädagogischen Handeln zu gewinnen.

Schwerpunkte könnten sein:

  • Umgang mit Konflikten
  • Grenzen setzen und Beziehung stärken
  • Medien- und Konsumverhalten
  • Motivations- und Schulprobleme
  • Kommunikation im Familienalltag

Ziel

Eltern erhalten Klarheit, konkrete Strategien und eine realistische Einschätzung der Situation. Nicht Perfektion steht im Vordergrund, sondern handlungsfähige Orientierung.

KONDITIONEN

workshops

Die Honorarkosten für Workshops richten sich nach Umfang, Klassenanzahl und zeitlichem Rahmen der Veranstaltung.

Ob Einzelworkshop, Halbtagsformat oder Projekttag, jedes Angebot wird individuell auf die jeweilige Schule oder Einrichtung abgestimmt.

Halbtagsformate und Projekttage auf Anfrage.


Ein detailliertes Angebot erhalten Sie nach persönlicher Absprache.

Die Workshops sind grundsätzlich förderfähig und können im Rahmen verschiedener Programme zur kulturellen Bildung, Prävention oder schulischen Entwicklung bezuschusst oder ganz übernommen werden.

Gerne unterstütze ich Sie bei Bedarf mit den erforderlichen Informationen zur Beantragung von Fördermitteln oder stelle passende Unterlagen zur Verfügung.


Reisekosten werden bei Bedarf transparent ausgewiesen.

Pädagogische Einzelberatung für Jugendliche

Die Kosten für Einzelberatungen werden individuell vereinbart und richten sich nach Umfang und Dauer der Begleitung.

Vor Beginn findet auf Wunsch ein kurzes Vorgespräch zur Klärung des Anliegens statt.

Einzeltermine sowie begleitende Beratungsprozesse sind nach Absprache möglich.

Die Beratung ersetzt keine Psychotherapie, sondern dient der pädagogischen Begleitung und Reflexion.

Eltern- und Familienberatung

Die Honorarkosten für Eltern- und Familiengespräche werden individuell vereinbart.

Je nach Anliegen sind Einzeltermine oder mehrere Beratungseinheiten möglich.

Gerne kläre ich organisatorische Fragen sowie Rahmenbedingungen im persönlichen Austausch.

Organisatorisches

Terminvereinbarungen erfolgen nach individueller Absprache.

Für eine unverbindliche Anfrage nutzen Sie bitte das Kontaktformular oder schreiben Sie mir direkt per E-Mail.

WARUM NEXTLVLJUGEND?


Der Name ist kein Zufall. Jugendliche kennen das Prinzip aus ihrer Lebenswelt:

In Games wird gelevelt. Man sammelt Erfahrungspunkte (XP), entwickelt Fähigkeiten,

schaltet neue Möglichkeiten frei und wächst Schritt für Schritt über sich hinaus.

Entwicklung ist dort:

Sichtbar, Messbar und Motivierend

Im echten Leben fehlt oft genau diese Klarheit.

Fortschritte sind nicht sofort erkennbar.

Selbstzweifel überdecken Potenzial.

Vergleiche in sozialen Medien verzerren das eigene Selbstbild.


NEXTLVLJUGEND überträgt das Entwicklungsprinzip aus der digitalen Welt in die Realität:

  • Reflexion wird zur bewussten „XP-Sammlung“
  • Verantwortung wird zur freigeschalteten Fähigkeit
  • Selbstwert wird zur inneren Stärke
  • Klarheit wird zum nächsten Level

Dabei geht es nicht um Leistungssteigerung, sondern um innere Stabilität und Orientierung.

Jugendliche müssen nicht optimiert werden.

Sie brauchen einen Rahmen, in dem sie ihre eigenen Ressourcen erkennen und gezielt weiterentwickeln können.

NEXTLVLJUGEND steht für genau diesen Prozess:

Bewusst wachsen.

Eigenständig handeln.

Das nächste Level in der Realität erreichen.


ÜBER MICH

Mein Name ist Noah Holtmann, ich bin Sozialpädagoge mit Straßenabitur.

warum erreiche ich Jugendliche in meiner Arbeit? Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass das an einer besonderen Methode liegt. Ich glaube, Jugendliche merken unglaublich schnell, ob sich jemand wirklich für ihre Lebenswelt interessiert oder ob man nur versucht, einen guten Zugang zu ihnen zu bekommen. Genau das ist für mich der Unterschied.

Meine Jugend hat mich wahrscheinlich mehr geprägt als jedes Studium. Während andere sich vor allem für Schule interessiert haben, habe ich mich immer für das interessiert, was Jugendliche bewegt. Ich habe unzählige Stunden auf Sportplätzen verbracht, in Gaming-Welten, Online-Communities und den unterschiedlichsten Jugendkulturen. Und das hat sich bis heute nicht verändert. Ich spiele immer noch gerne, mache Sport, verfolge neue Trends und bin neugierig auf das, was junge Menschen beschäftigt. Nicht, weil ich das beruflich muss, sondern weil ich es ehrlich spannend finde.

Deshalb beginnt bei mir jeder Workshop oder jedes Gespräch mit derselben Frage: „Wofür brennst du gerade?“ Genau dort entsteht Beziehung. Ich muss ihre Interessen nicht teilen, aber ich möchte sie verstehen. Jugendliche merken das. Sie merken, dass ich nicht komme, um sie zu bewerten oder ihnen zu erzählen, wie sie leben sollen. Ich komme, um ihre Perspektive kennenzulernen. Aus dieser Haltung entstehen Vertrauen, ehrliche Gespräche und genau die Atmosphäre und der Raum in der Entwicklung überhaupt erst möglich wird.

WIE ARBEITE ICH?

VERLÄSSLICH - WIRKUNGSORIENTIERT - HUMORVOLL - AUTHENTISCH - VERTRAULICH