Jugendliche öffnen sich nicht, weil Erwachsene besonders gute Antworten haben. Sie öffnen sich, wenn sie merken, dass sich jemand ehrlich für ihre Welt interessiert.



Ich glaube nicht, dass Jugendliche noch mehr Vorträge brauchen. Ich glaube, sie brauchen Erwachsene, die neugierig genug sind, ihre Welt erst einmal verstehen zu wollen.

Bedarf und Rahmen besprechen




Wie ich arbeite

Pädagogisches Psychodrama – wie ich arbeite

Ausgangspunkt ist nicht ein fertiges Thema, sondern das, was in einer Gruppe tatsächlich passiert. Pädagogisches Psychodrama hilft dabei, Situationen sichtbar zu machen, Perspektiven zu wechseln und neue Handlungsmöglichkeiten auszuprobieren.

Die Methode richtet sich nach den Jugendlichen. Nicht die Jugendlichen nach der Methode.

Verstehen

Ich beginne mit der Situation der Gruppe: Was beschäftigt sie? Wo entstehen Spannungen? Was soll sich überhaupt verändern?

Reflektieren

Jugendliche betrachten Situationen aus unterschiedlichen Perspektiven, erkennen eigene Anteile und benennen, was für sie wichtig ist.


Erleben

Im Pädagogischen Psychodrama bleibt es nicht beim Reden. Rollen, Szenen und Handlungsmöglichkeiten können sichtbar gemacht und in einem geschützten Rahmen ausprobiert werden.

Transfer

Am Ende wird aus der Erfahrung ein konkreter nächster Schritt: Was nehme ich mit, was möchte ich anders machen und was passt realistisch in meinen Alltag?


Selbstbild & Entwicklung – Main Character (Pilot)

Main Character wird derzeit als reduzierter Pilot entwickelt. Jugendliche arbeiten mit einer dosierten Gamingmetapher an drei Fragen: Wie sehe ich mich? Welche Fähigkeiten und Ressourcen bringe ich mit? Was ist ein sinnvoller nächster Schritt?

Gaming ist dabei nur eine mögliche Übersetzung. Es ist weder Voraussetzung für die Teilnahme noch der Kern von NEXTLVLJUGEND.

Im Pilot wird geprüft, ob diese Übersetzung Jugendlichen hilft, eigene Ressourcen klarer zu sehen und einen persönlich sinnvollen nächsten Schritt zu formulieren.

Der Pilot ist noch kein regulär buchbares Angebot. Rückmeldungen und Beobachtungen aus der Praxis entscheiden darüber, wie das Format weiterentwickelt wird.

Noch offen sind die genaue Zielgruppe, die Auswertung des ersten strukturierten Piloten und die anschließende Produktentscheidung.


Bezugsrahmen


  • Hans Thiersch – Lebensweltorientierte Soziale Arbeit


  • Albert Bandura – Self-Efficacy: The Exercise of Control (1997)


  • OECD (2015) – Skills for Social Progress: The Power of Social and Emotional Skills


  • Yu-kai Chou – Actionable Gamification (2015)


Möglicher Anlass: Konflikte & Gruppendynamik

Was passiert, bevor es eskaliert?

Konflikte sind selten nur eine Frage von Regeln. Spannender ist: Welche Rollen entstehen in der Gruppe? Was triggert mich? Wann reagiere ich automatisch? Gemeinsam machen wir Dynamiken sichtbar und probieren andere Handlungsmöglichkeiten aus.

Format & Methode

Je nach Gruppe arbeite ich mit Gespräch, Rollenwechsel, szenischem Arbeiten und kurzen Übungen. Die Methode richtet sich nach der Situation – nicht umgekehrt.

Ich arbeite mit:

  • klarer Gesprächsführung mit verbindlichen Regeln
  • konkreten Alltagsbeispielen aus Schule und Freizeit
  • reflektierenden Impulsfragen zu Provokation und Gruppendruck
  • direkter, authentischer Ansprache auf Augenhöhe


Jede*r übernimmt Verantwortung für das eigene Verhalten. Nicht durch Belehrung, sondern durch bewusste Auseinandersetzung.

Ablauf

Phase 1 – Gruppendynamik verstehen

Warum verhalten wir uns in Gruppen anders als alleine?

Phase 2 – Provokation & Reaktion

Was triggert mich und warum?

Phase 3 – Respekt & Verantwortung

Was bedeutet Respekt wirklich jenseits von Schlagwörtern?

Phase 4 – Handlungsoptionen im Alltag

Wie kann ich in Konflikten anders reagieren als bisher?

Wirkung

Die Jugendlichen:

  • setzen sich mit eigenen Reaktionsmustern und Auslösern auseinander
  • reflektieren Rollen und Dynamiken im Klassenverbund
  • erproben alternative Reaktionen in Konfliktsituationen
  • reflektieren Verantwortung und Respekt im eigenen Handeln

Es geht nicht um Disziplinierung, sondern darum, Situationen verständlicher und Handlungsmöglichkeiten konkreter zu machen.

Dauer: 90 Minuten (Doppelstunde)

Zielgruppe: ab 12 Jahren

Format: dialogischer Workshop im Stuhlkreis

Möglicher Anlass: Medien & Selbststeuerung

Nicht „Handy böse“, sondern ehrlich hinschauen.

Bei Medien geht es mir nicht darum, Jugendlichen ihr Handy zu erklären oder Nutzung zu bewerten. Spannender ist: Was zieht meine Aufmerksamkeit? Wann vergleiche ich mich? Wann entscheide ich bewusst – und wann läuft etwas automatisch?


Format & Methode

Je nach Gruppe verbinden wir Gespräch, Perspektivwechsel und konkrete Situationen aus dem digitalen Alltag. Entscheidend ist nicht die Plattform, sondern was Nutzung mit Aufmerksamkeit, Selbstbild und Entscheidungen macht. Ich arbeite mit:

  • klarer, dialogischer Moderation
  • reflektierenden Impulsfragen zur eigenen Mediennutzung
  • konkreten Beispielen zu Vergleich, Selbstdarstellung und Dopaminmechanismen
  • direkter, lebensnaher Ansprache


Die Jugendlichen analysieren nicht „die Medien“, sondern ihr eigenes Nutzungsverhalten. Ehrlich und ohne Bewertung.


Ablauf


Phase 1 – Nutzungsrealität

Wie viel Zeit verbringe ich online und warum?

Phase 2 – Vergleich & Selbstdarstellung

Was macht Social Media mit meinem Selbstbild?

Phase 3 – Reiz & Belohnung

Warum fühlt sich Scrollen gut an und wann kippt es?

Phase 4 – Digitale Selbststeuerung

Wie kann ich bewusster entscheiden statt automatisch reagieren?


Wirkung

Die Jugendlichen:

  • setzen sich mit Aufmerksamkeits- und Belohnungsmechanismen auseinander
  • reflektieren ihr eigenes Medienverhalten ohne moralische Bewertung
  • untersuchen Momente, in denen Nutzung bewusst oder automatisch läuft
  • formulieren eigene Grenzen und einen realistischen nächsten Schritt


Es geht nicht um Verbote, sondern um einen ehrlichen Blick auf Nutzung, Alltag und eigene Entscheidungen.


Dauer: 90 Minuten (Doppelstunde)

Zielgruppe: ab 12 Jahren

Format: dialogischer Workshop im Stuhlkreis

"Klarheit im 1:1" Pädagogische Einzelberatung für Jugendliche

Manche Themen brauchen keinen Klassenraum, sondern einen geschützten Rahmen. Wenn Unsicherheiten, Konflikte oder innere Überforderung zunehmen, reicht ein Workshopimpuls allein nicht aus.

Die Einzelberatung bietet Jugendlichen einen vertraulichen Raum, in dem sie offen sprechen, sortieren und reflektieren können.

Die Beratung findet im persönlichen Gespräch statt. Strukturiert, wertschätzend und lösungsorientiert.

Ich arbeite mit:

  • klarer Gesprächsführung
  • ressourcenorientierter Perspektivarbeit
  • Reflexion von Denk- und Verhaltensmustern
  • konkreten Impulsen für den Alltag

Im Mittelpunkt steht nicht das Problem, sondern die Entwicklung von Handlungsfähigkeit.

Typische Themen:

  • Selbstwert und Identitätsfragen
  • Motivationsprobleme
  • Konflikte im sozialen Umfeld
  • Mediennutzung und Konsumverhalten
  • Orientierung in Übergangsphasen

Ziel

Jugendliche gewinnen mehr innere Klarheit, Selbstverantwortung und Sicherheit im Umgang mit Herausforderungen.

Die Beratung ersetzt keine Therapie, kann jedoch stabilisieren, ordnen und Entwicklung anstoßen.

„Gemeinsam Lösungen finden“ Pädagogische Beratung für Eltern

Wenn sich das Verhalten des eigenen Kindes verändert, entstehen häufig Unsicherheit, Sorge oder Konflikte im Familienalltag. Eltern stehen unter Druck, richtig reagieren zu wollen und fühlen sich gleichzeitig oft allein mit ihren Fragen.

Die Elternberatung bietet einen strukturierten Rahmen zur gemeinsamen Klärung.


Im Gespräch analysieren wir die aktuelle Situation sachlich und lösungsorientiert. Ziel ist es, Dynamiken zu verstehen, Handlungsmöglichkeiten zu erweitern und Sicherheit im pädagogischen Handeln zu gewinnen.

Schwerpunkte könnten sein:

  • Umgang mit Konflikten
  • Grenzen setzen und Beziehung stärken
  • Medien- und Konsumverhalten
  • Motivations- und Schulprobleme
  • Kommunikation im Familienalltag

Ziel

Eltern erhalten Klarheit, konkrete Strategien und eine realistische Einschätzung der Situation. Nicht Perfektion steht im Vordergrund, sondern handlungsfähige Orientierung.

KONDITIONEN

workshops

Die Honorarkosten für Workshops richten sich nach Umfang, Klassenanzahl und zeitlichem Rahmen der Veranstaltung.

Ob Einzelworkshop, Halbtagsformat oder Projekttag, jedes Angebot wird individuell auf die jeweilige Schule oder Einrichtung abgestimmt.

Halbtagsformate und Projekttage auf Anfrage.


Ein detailliertes Angebot erhalten Sie nach persönlicher Absprache.

Je nach Programm, Träger, Zielsetzung und Antrag kann eine Förderung möglich sein. Die konkrete Förderfähigkeit muss im Einzelfall geprüft werden.

Wenn Sie eine Förderung prüfen möchten, kann ich die dafür benötigten Informationen zum geplanten Angebot bereitstellen.


Reisekosten werden bei Bedarf transparent ausgewiesen.

Pädagogische Einzelberatung für Jugendliche

Die Kosten für Einzelberatungen werden individuell vereinbart und richten sich nach Umfang und Dauer der Begleitung.

Vor Beginn findet auf Wunsch ein kurzes Vorgespräch zur Klärung des Anliegens statt.

Einzeltermine sowie begleitende Beratungsprozesse sind nach Absprache möglich.

Die Beratung ersetzt keine Psychotherapie, sondern dient der pädagogischen Begleitung und Reflexion.

Eltern- und Familienberatung

Die Honorarkosten für Eltern- und Familiengespräche werden individuell vereinbart.

Je nach Anliegen sind Einzeltermine oder mehrere Beratungseinheiten möglich.

Gerne kläre ich organisatorische Fragen sowie Rahmenbedingungen im persönlichen Austausch.

Organisatorisches

Terminvereinbarungen erfolgen nach individueller Absprache.

Für eine unverbindliche Anfrage nutzen Sie bitte das Kontaktformular oder schreiben Sie mir direkt per E-Mail.

WAS NEXTLVLJUGEND AUSMACHT


Der Name ist kein Zufall. Jugendliche kennen das Prinzip aus ihrer Lebenswelt:

Entwicklung beginnt dort, wo Jugendliche eigene Fähigkeiten und Ressourcen wahrnehmen,

neue Perspektiven entdecken und einen nächsten Schritt ausprobieren.

Entwicklung wird:

Verstehen, Erleben und Handeln

Im echten Leben fehlt oft genau diese Klarheit.

Fortschritte sind nicht sofort erkennbar.

Selbstzweifel überdecken Potenzial.

Vergleiche in sozialen Medien verzerren das eigene Selbstbild.


NEXTLVLJUGEND überträgt das Entwicklungsprinzip aus der digitalen Welt in die Realität:

  • Reflexion macht eigene Muster und Ressourcen sichtbar
  • Verantwortung zeigt sich in eigenen Entscheidungen
  • Selbstwert wird zur inneren Stärke
  • Klarheit wird zum nächsten Level

Dabei geht es nicht um Leistungssteigerung, sondern um innere Stabilität und Orientierung.

Jugendliche müssen nicht optimiert werden.

Sie brauchen einen Rahmen, in dem sie ihre eigenen Ressourcen erkennen und gezielt weiterentwickeln können.

NEXTLVLJUGEND steht für genau diesen Prozess:

Bewusst wachsen.

Eigenständig handeln.

Das nächste Level in der Realität erreichen.


ÜBER MICH

Mein Name ist Noah Holtmann, ich bin Sozialpädagoge mit Straßenabitur.

warum erreiche ich Jugendliche in meiner Arbeit? Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass das an einer besonderen Methode liegt. Ich glaube, Jugendliche merken unglaublich schnell, ob sich jemand wirklich für ihre Lebenswelt interessiert oder ob man nur versucht, einen guten Zugang zu ihnen zu bekommen. Genau das ist für mich der Unterschied.

Meine Jugend hat mich wahrscheinlich mehr geprägt als jedes Studium. Während andere sich vor allem für Schule interessiert haben, habe ich mich immer für das interessiert, was Jugendliche bewegt. Ich habe unzählige Stunden auf Sportplätzen verbracht, in Gaming-Welten, Online-Communities und den unterschiedlichsten Jugendkulturen. Und das hat sich bis heute nicht verändert. Ich spiele immer noch gerne, mache Sport, verfolge neue Trends und bin neugierig auf das, was junge Menschen beschäftigt. Nicht, weil ich das beruflich muss, sondern weil ich es ehrlich spannend finde.

Deshalb beginnt bei mir jeder Workshop oder jedes Gespräch mit derselben Frage: „Wofür brennst du gerade?“ Genau dort entsteht Beziehung. Ich muss ihre Interessen nicht teilen, aber ich möchte sie verstehen. Jugendliche merken das. Sie merken, dass ich nicht komme, um sie zu bewerten oder ihnen zu erzählen, wie sie leben sollen. Ich komme, um ihre Perspektive kennenzulernen. Aus dieser Haltung entstehen Vertrauen, ehrliche Gespräche und genau die Atmosphäre und der Raum in der Entwicklung überhaupt erst möglich wird.

WIE ARBEITE ICH?

VERLÄSSLICH - WIRKUNGSORIENTIERT - HUMORVOLL - AUTHENTISCH - VERTRAULICH